UNSERE BIO-GEMÜSEKULTUREN

Kulturen die im Standardvariante enthalten sind:



BIO-Pastinaken

BIO-Pastinaken

Pastinake (Pastinaca sativa)

Anbau:
Zur Ernte im Herbst können Pastinaken nur bis Anfang Mai gesät werden. Sie keimen sehr langsam und sind oft erst nach drei Wochen zu sehen. Da sie langsam wachsen, müssen sie im jungen Stadium von Unkraut freigehalten werden. Die Pastinaken-Blätter können im Hochsommer in Verbindung mit Sonnenlicht Verbrennungen verursachen. Deswegen nur bei bedecktem Himmel an den Pastinaken arbeiten! Sie werden bis zu 40 cm lang und 800 g schwer.

Wichtig:
Bei Sonneneinstrahlung kann es bei der Berührung mit den Pastinakenblättern zu einer sogenannten phototoxischen Reaktion der Haut kommen! Bitte trage daher bei Sonnenschein lange Ärmel, evtl. Handschuhe und lange Hosen!

Ernte: Anfang Oktober - Anfang November
Pastinaken sollten so spät wie möglich geerntet werden. Sie müssen Ende der Saison ausgegraben werden, da sie bei unseren milden Wintern problemlos überwintern und somit im nächsten Jahr im schlechtesten Fall in einer Reihe aufgehen, wo anderes Gemüse aufgrund unserer Fruchtfolgewechsel wachsen soll. Am besten mit einer Grabgabel, seitlich die Reihe aufgraben um die Pastinaken zu ernten.

Inhaltsstoffe:
Frische Pastinaken enthalten Vitamin C (Ascorbinsäure), Vitamin B2 (Riboflavin) und Vitamin B6 (Pyridoxin). An Mineralstoffen sind relativ viel Zink und Phosphor enthalten.

Verarbeitung:
Die Pastinake wird winterhart und entfaltet ihren vollen Geschmack erst nach dem ersten Kälteschock. Pastinaken können ähnlich wie die Karotten oder Sellerie zubereitet werden, wobei auch ihr Kraut zum Einsatz kommen kann. Neben der Verwendung im Eintopf oder als Beilage können sie als Salat mit Essig und Öl angemacht werden.

Lagerung/Konservierung:
Die Pastinake ist frosthart und kann bis zum Ende der Saison im Boden bleiben. Im Kühlschrank hält sie sich 1-2 Wochen. Später sollten sie in einem feuchten Keller oder alternativ in einer Kiste mit feuchtem Sand gelagert werden. Dazu gräbst du sie vorsichtig aus und drehst das Laub ab. Außerdem kommen sie Milchsäuregährung und das Einkochen in Frage. 

Besonderheiten:
Pastinaken sind besonders magenschonend. Sie werden daher gern als Brei für Baby- oder Diätnahrung verwendet.