DIE GEMÜSEKULTUREN

Wir bereiten das Feld professionell auf und bepflanzen für dich und mit dir die Gemüsekulturen, du jätest das Unkraut, und dann kannst du auch schon ernten!

Du übernimmst im April dein teilweise vorbepflanztes Beet und bekommst vor Ort am Übergabetag sowie an weiteren Pflanztagen noch Samen und Pflanzen um das restliche Beet zu bepflanzen. Ab dem Übergabetag pflegst, jätest und erntest du dein biologisch gezogenes Gemüse selbst. Die Gartengeräte die du benötigst und das Gießwasser werden dir zur Verfügung gestellt! Der MorgentauGarten ist von einem Weidezaun und Sonnenblumen umgeben. Alle notwendigen Informationen bekommst du von uns!

Kulturen die im Standard Paket enthalten sind:



Zwiebel

Zwiebel

Zwiebel (Allium cepa)

Anbau:
Zwiebel können von März bis Mai sowohl gesät, als auch in Form von Steckzwiebel gepflanzt werden. Im jungen Stadium muss bei den Säzwiebeln vermehrt Unkraut gejätet und eventuell auch auf 4 cm vereinzelt werden. Bei den Steckzwiebeln können diese schon im erwünschten Endbestand von 4 bis 8 cm gesteckt werden. Ab Juli können die größten Zwiebeln geerntet werden und mit dem Laub als Bundzwiebeln gegessen werden.

Ernte: Anfang Juni - Mitte August
Im August beginnt das Zwiebellaub einzutrocknen, dann sollte man die Zwiebel ernten. Einfach am Laub herausziehen.

Inhaltsstoffe:
Zwiebeln enthalten verschiedene sekundäre Pflanzenstoffe: Flavonoide und Phenolsäuren, die zu den Polyphenolen gezählt werden, Saponine und Sulfide, wie das Allicin, die das scharfe Aroma verleihen. Durch ihre zahlreichen Inhaltsstoffe wurde die Zwiebel zur Heilpflanze 2015 gewählt. 

Verarbeitung:
Die Verarbeitungsmöglichkeiten für Zwiebeln sind äußerst vielfältig. Sie dienen als Grundlage für viele Gerichte. Zur Vorbereitung werden die Würzelchen abgeschnitten und die äußeren, getrockneten Häute entfernt. Frische Stängel können mitverwendet werden. In der Pfanne sollten Zwiebeln nur leicht angebraten werden, bis die glasig sind.

Lagerung/Konservierung:
Am wichtigsten bei der Lagerung von Zwiebeln ist die trockene, luftige und frostfreie Umgebung. Sie sollten auf dem Beet lange vorgetrocknet sein, so dass die Stängel richtig dürr sind. Ernten Sie die restlichen Zwiebeln an einem trockenen Tag. Noch heute ist es verbreitet, die Zwiebeln zu Zöpfen, zu flechten und aufzuhängen. Nach der Ernte sollten sie einige Tage trocknen, bevor sie auf diese oder andere Weise (beispielsweise in Netzen) gelagert werden. Auch per Milchsäuregärung lassen sie sich aufbewahren. Zwiebeln lassen sich zudem in Scheiben geschnitten trocken und sind dann eine gute Würze.

Besonderheiten:
Der Saft der Zwiebel wirkt schleimlösend und ist daher ein sehr gutes Mittel bei Erkältungskrankheiten. Kleingehackte Zwiebeln, die in ein Stofftaschentuch eingebunden und - beispielsweise unter einem Stirnband - aufs Ohr gelegt werden, können sehr wirksam bei Mittelohrentzündungen eingesetzt werden. Zwiebelschalen werden darüber hinaus gerne zu Ostern eingesetzt, weil sich die Eier in einem schönen rotbraunen Ton färben lassen.