DIE GEMÜSEKULTUREN

Wir bereiten das Feld professionell auf und bepflanzen für dich und mit dir die Gemüsekulturen, du jätest das Unkraut, und dann kannst du auch schon ernten!

Du übernimmst im April dein teilweise vorbepflanztes Beet und bekommst vor Ort am Übergabetag sowie an weiteren Pflanztagen noch Samen und Pflanzen um das restliche Beet zu bepflanzen. Ab dem Übergabetag pflegst, jätest und erntest du dein biologisch gezogenes Gemüse selbst. Die Gartengeräte die du benötigst und das Gießwasser werden dir zur Verfügung gestellt! Der MorgentauGarten ist von einem Weidezaun und Sonnenblumen umgeben. Alle notwendigen Informationen bekommst du von uns!

Kulturen die im Standard Paket enthalten sind:



Porree

Porree

Porree/Lauch (Allium porrum)

Anbau:
Porree sollte im Abstand von ca. 10 cm gepflanzt werden. Eine Pflanzung ist bis Ende Juni möglich. Beim regelmäßigen Hacken sollte immer leicht angehäufelt werden, dann wird sein Schaft länger. Er hat einen hohen Wasserbedarf, besonders in seiner Hauptwachstumsphase im Juli und kurz nach der Pflanzung, da er ohne Erdballen gepflanzt wird. Seine Kulturdauer beträgt 16 bis 20 Wochen. 

Was ist beim Anhäufen der Erde beim Porree zu beachten bzw. gibt es hier Insider-Tricks?

Die Erde solltest du, sobald die Porreestange etwa zwei Daumen dick ist, etwa 10 cm hoch anhäufeln. Die Erde sackt dann wieder nieder und nach etwa drei Wochen kannst du das Hochhäufeln wiederholen, dann ist es ausreichend.

Ernte: Anfang August - Ende Oktober
Dazu muss man einen Spaten neben dem Porree tief einstechen und den Porree leicht raushebeln, je nach Länge des Schaftes bricht er sonst ab. Knapp unterhalb des Schaftes kann man mit einem Messer die Wurzeln abschneiden und diese gleich am oder im Boden lassen. Beim Porree können alle Blätter mitgegessen werden. Je später er geerntet wird (je kälter es ist), umso länger kann er auch gelagert werden.

Inhaltsstoffe:
Porree enthält Vitamin A (Retinol) in seiner pflanzlichen Vorstufe Beta-Carotin. Beta-Carotin ist ein sekundärer Pflanzenstoff (SPS) der zu den Carotinoiden gehört und antioxidative Wirkungen hat. Außerdem enthält Porree die sekundären Pflanzenstoffe Flavonoide und Phenolsäuren, die zu den Polyphenolen gehören. 

Verarbeitung:
Die Würzelchen werden entfernt und die getrockneten Blätter zurückgeschnitten. Der Porree sollte längs halbiert und gründlich gewaschen werden, da sich zwischen den Blättern viel Erde sammelt. Angeschnittener Porree muss bald verwendet werden, da er sonst bitter werden kann. Porree wird wegen seines würzigen, leicht scharfen Geschmacks gerne als Würzmittel, vor allem in Suppen und Eintöpfen eingesetzt. Gedünstet passt er zu vielen Fleisch- oder Fischgerichten. Auch im Salat wird er gerne verwendet. Reine Lauchrohkost ist jedoch wegen des scharfen Geschmacks nicht jedermanns Sache.

Lagerung/Konservierung: 
Porree lässt sich lange im Kühlschrank aufbewahren. Außerdem kann er in einer Kiste mit feuchtem Sand an einer frostgeschützten Stelle längere Zeit gelagert werden.

Besonderheiten:
Porree wirkt verdauungsfördernd und schleimlösend. Schon Kaiser Nero hat im alten Rom um der Gesundheit willen Porree-Tage eingelegt und war so begeistert von diesem Gemüse, dass er zur Stärkung seiner Stimme einnahm, dass es ihm den Spitznamen "porrophagus" (Lauchesser) eingetragen hat.