DIE GEMÜSEKULTUREN

Wir bereiten das Feld professionell auf und bepflanzen für dich und mit dir die Gemüsekulturen, du jätest das Unkraut, und dann kannst du auch schon ernten!

Du übernimmst im April dein teilweise vorbepflanztes Beet und bekommst vor Ort am Übergabetag sowie an weiteren Pflanztagen noch Samen und Pflanzen um das restliche Beet zu bepflanzen. Ab dem Übergabetag pflegst, jätest und erntest du dein biologisch gezogenes Gemüse selbst. Die Gartengeräte die du benötigst und das Gießwasser werden dir zur Verfügung gestellt! Der MorgentauGarten ist von einem Weidezaun und Sonnenblumen umgeben. Alle notwendigen Informationen bekommst du von uns!

Kulturen die im Standard Paket enthalten sind:



Gurke

Gurke

Gurke (Cucumis sativus)

Anbau:
Die Gurke hat sehr hohe Temperaturansprüche und reagiert mit Kälteschäden schon auf Temperaturen nahe 0 °C. Deswegen können nur bestimmte Sorten ins Freiland gesät oder gepflanzt werden. Wichtig ist, dass die Gurken erst nach den Eisheiligen, ab Mitte Mai, ins Freiland gesetzt werden. 

Manche Gärtner haben unter den Gurken Stroh ausgebreitet, bringt das was?

Es kann das Unkraut-Wachstum hemmen und schützt die Gurken später vor Verschmutzung mit Erde.

Ernte: Anfang Juli - Mitte September
Gurken können kaum zu früh geerntet werden. Ideal ist es, wenn du regelmäßig erntest und die Gurken nicht zu groß werden lässt. Wer Gurken zu lange an der Pflanze lässt, riskiert, dass sie verwässern, bitter werden und das Fruchtfleisch eine schwammige Konsistenz bekommt. Folgefrüchte werden dann teilweise im Frühstadium abgestoßen, da die Pflanze die volle Energie in die "überreife" Gurke steckt, da diese Samen ausbildet und sich somit vermehrt. Deshalb überreife Früchte umgehend von der Pflanze entfernen, um diese nicht unnötig zu schwächen. 

Inhaltsstoffe:
Gurken bestehen zu 96% aus Wasser. Sie enthalten bedeutende Mengen an den sekundären Pflanzenstoffen, Polyphenole und Phytosterine die cholesterinsenked wirken. Auch eine hohe Menge an Vitaminen A und K, sowie Mineralstoffe, sind in der Gurke enthalten.

Verarbeitung:
Die Schälgurke wird gerne zum Füllen verwendet oder als Senfgurke eingelegt. Da der Eigengeschmack nicht zu stark ist, vertragen Gurken kräftige Zutaten, beispielsweise Schaf- oder Ziegenkäse.

Lagerung/Konservierung:
Die typische Aufbewahrungsart für Schälgurken sind Senfgurken. Dafür werden die Gurken geschält, der Länge nach halbiert und das Kerngehäuse wird entfernt. Nachdem sie 2 bis 3 Minuten in kochendes Wasser gelegt wurden, werden sie abgekühlt. Nach dem Abtropfen die Gurken kleinschneiden und mit reichlich Senfkörnern in Gläser schichten. Gewürzvariationen von Borretsch über Chili bis hin zu Ingwer sind je nach Geschmack natürlich zusätzlich möglich. Die Gläser werden mit Wasser gefüllt und etwa 25 Minuten bis ca. 85 °C erhitzt. Milchsäuregärung und Einkochen sind ebenso möglich. 

Besonderheiten:
Bereits in der Griechen- und Römerzeit wurden Gurken auch bei der Schönheitspflege verwendet. Ihre Wirkung beruht vor allem auf einem durchblutungsfördernden Effekt.